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MM-Jahrestag

März 7, 2017

Kürzlich hatte ich wohl den 5ten Morbus Menière Jahrestag. Es ist nicht so, dass es was zu feiern gäbe….

Es ist vielmehr so, dass ich in den letzten Tagen immer wieder unruhig geworden bin. Mir war allerdings nicht klar, warum das so ist.

Heute kam ich auf die Idee, dass der erste MM-Anfall ja im März war. Um genau zu sein, war er in der ersten Stunde vom 5. März. Es war der „erste“ MM-Anfall nach rd. 20 Jahren.

Was ich völlig vergessen habe: Ich habe eine Woche vor dem Anfall ein paar Zeilen im Blog geschrieben, die ich allerdings als Entwurf liegen ließ und dann erst am Morgen nach dem Anfall veröffentlicht habe:

Drehschwindel aus dem Nichts

Übelkeit erhebt sich unmittelbar

Menière ich verschließe die Türe vor dir

Ich verbarrikadiere sie

Du bist ein ungebetener Gast

Die Schwerhörigkeit reicht aus

Punkt

Damals – also eine Woche vor dem „ersten“ Anfall im März 2012 – hatte ich wohl schon einen Vorboten vom folgenden schweren MM-Anfall bei mir zu Besuch. Daraus entstand wohl auch eine Vorausahnung, dass es sich tatsächlich um Morbus Menière handelt, denn als rd. 20jährige Frau nahm ich diese Verdachtsdiagnose MM gar nicht ernst. Es gab kein Internet und ich hatte infolge auch keine Schwindelanfälle mehr und somit vergaß ich die ganze Geschichte über die Jahre hinweg auch wieder. Die unzähligen Hörstürze in den Jahren bis 2012 brachte ich damit nicht in Verbindung. Diese Erkenntnis hatte ich erst in den letzten beiden Jahren.

Das Schreiben dieser Zeilen ermüdet mich. Ich weiß nicht mal, ob ich alles klar formuliert habe, lasse den Text aber mal so stehen.

So und jetzt denke ich wieder an freudvolleres, energiegebendes :)!

 

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2 Kommentare
  1. Hallo liebe Susanne,

    mein Jahrestag ist der 1.1. eines jeden Jahres,

    am 1.1. 2010 zerriss ein Böller die Filterfunktion in meinem Innenohr!
    Nach einigen Fehldiagnosen (u.a. Altersschwerhörigkeit) verlor ich
    sehr viel kostbare Zeit, die mir vielleicht eine Behandlung ermöglicht hätte!

    Erst die Untersuchung in einer Uniklinik brachte die präzise Diagnose:
    Hyperakusis, Schallempfindungsschwerhörigkeit, Tinnitus
    und alles fortschreitend, progredient, wie man so schön sagt

    mit allen physischen und psychischen und sozialen Folgen,
    die du so treffend und aufklärend in vielen Beiträgen deines Blogs
    beschrieben hast!

    Mein derzeitiger Zustand ich höre viel und laut und verstehe Garnichts mehr!

    HÖREN UND VERSTEHEN SIND ZWEIERLEI!

    Grüße
    Gisela

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